Glas- und Rahmenreinigungsvertrag
| Artikelnummer: | FM-0245 |
| Thema: | Reinigungsmanagement |
| Unterlagenart: | Vertrag |
| Dateiformat: | Word |
| Autor: | Matthias Rüttermann |
| Aktualisierung: | 2025 |
Der Mustervertrag „Glas- und Rahmenreinigung“ ist eine praxisbewährte Vertragsvorlage für Ausschreibungen und die laufende Steuerung von Glasreinigungsleistungen an mehreren Gebäuden. Er regelt den Leistungsumfang (Glas-, Rahmen- und Falzreinigung), Reinigungsintervalle sowie die verbindliche Terminabstimmung inklusive Verschieberegeln und Sanktionen bei Nichterscheinen oder Arbeitsunterbrechung. Technisch ist u. a. das Osmose-Verfahren zugelassen; der Auftragnehmer stellt sämtliche Arbeitsmittel (Leitern, Hubsteiger, PSA) und beseitigt Folgeverschmutzungen ohne Mehrvergütung. Der Vertrag enthält Anforderungen an Personal, Einsatz von Nachunternehmern (Zustimmungspflicht) und die Vermeidung unzulässiger Arbeitnehmerüberlassung. Er verankert Nachhaltigkeitsanforderungen (Ressourcen, Emissionen, Rechte/Compliance) und schließt AGB des Dienstleisters aus. Integriert sind Prozesse für Reklamationen und Nachbesserung, Ersatzvornahme, Haftung/Verkehrssicherungspflicht, Versicherung, Datenschutz, Preisanpassung etc.
100,– €
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Nutzen und Praxismehrwert des Dokuments
Dieses Dokument hilft Kunden, Glasreinigung vergabefähig zu beschreiben und anschließend konsequent zu steuern – ohne Interpretationsspielräume bei Terminen, Leistungsbild und Verantwortlichkeiten.
Konkreter Nutzen in der Praxis
Ausschreibung & Angebotsvergleich: Klare Leistungsabgrenzung (inkl. Rahmen/Falz, Intervalle, Zusatzleistungen) erleichtert die Vergleichbarkeit und reduziert Nachträge.
Termin- und Ausführungsdisziplin: Verbindliche Regeln zu Abstimmung, Absage/Verlegung und Konsequenzen bei Terminverzug schaffen Planbarkeit im Betrieb.
Qualitätssicherung: Reklamations- und Nachbesserungsprozesse mit Fristen sowie Instrumente wie Ersatzvornahme/Minderung geben dem Auftraggeber wirksame Hebel.
Arbeitssicherheit & Haftungsreduzierung: Regelungen zu Sicherheitsstandards, Stellung von Geräten/PSA sowie zur Verkehrssicherungspflicht minimieren Risiken im Betrieb.
Kaufmännische Klarheit: Mechanismen zu Abnahme, Abrechnung (u. a. auf Aufmaßbasis) und Zahlungsweise sichern eine prüffähige, objektbezogene Abwicklung.
Strategische Einordnung
Strategisch ist das Vertragsmuster ein Baustein für standardisierte Dienstleistersteuerung an der Gebäudehülle: Es bringt Glasreinigung aus der „Einzelmaßnahme“ in ein nachvollziehbares System aus Leistungsdefinition, Terminregime, Qualitätssicherung und kaufmännischer Abwicklung.
Das ist besonders relevant, weil Glas- und Rahmenreinigung oft sicherheitskritisch (Zugangstechnik, Absturzsicherung) und reputationswirksam (Außenwirkung, Nutzerwahrnehmung) ist.
Besonders wertvoll ist der Vertrag, wenn:
öffentliche Auftraggeber oder regulierte Organisationen (Vergabe-/Dokumentationsdruck) eine robuste Vertragsgrundlage benötigen,
mehrere Objekte/Standorte mit wiederkehrenden Intervallen zu steuern sind (Portfolio-Standard),
bei Dienstleisterwechseln schnell „Betriebsstabilität“ hergestellt werden muss (klare Pflichten, klare Konsequenzen),
Nachhaltigkeits- und Compliance-Anforderungen verbindlich im Leistungsbild verankert werden sollen.
